| Die Niederburg (lat.:inferior
pars urbis) ist keine Burg auf stolzer Höhe und ist auch - was der Name am
ehesten nahe legen könnte - keine Wasserburg, sondern sie ist der älteste
Stadtteil von Konstanz, der erstmals im Jahre 1176 erwähnt wurde. Am 20. Oktober 1417 erhielt die Stadt Konstanz von König Sigismund das Privileg, sich eigene Trompeter zu halten. Auf dieser Grundlage baute Werner Friedrich Breyer im Jahre 1948 den Fanfarenzug Niederburg auf. Der FZ ist somit der älteste noch existierende Fanfarenzug der Stadt Konstanz. |
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Mitglieder
Der Fanfarenzug besteht im Durchschnitt aus 40 aktiven Musikern. Hinzu kommt eine eigenständige Fahnenschwinger Abteilung mit ca. 30 Fahnenschwingern. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt, wir unterhalten auch einen Jugendfanfarenzug mit ca. 30 Mitgliedern.
Uniform
Der Schnitt der Uniformen stammt aus der Zeit um 1600 und ist teilweise im Fahnenbuch des Jakob Köbel (1544) abgebildet. Der Einsatz des Fanfarenzuges ist das ganze Jahr zu verschiedenen Anlässen gewünscht und gefragt.
Musikinstrumente
Der Fanfarenzug spielt bereits seit seiner Gründungszeit ausschließlich auf Naturtoninstrumenten. Trotz der nur eingeschränkten Tonpalette, verfügen wir über ein durchaus weit gefächertes Repertoire.
Es reicht von klassischen Stücken, wie z.B. Aida, bis zu modernen holländischen und französischen Arrangements. Der Fanfarenzug besteht aus einer Vielzahl von Stimmen. Hierzu gehören zwei Fanfarenstimmen, zwei Hornstimmen sowie bis zu zwei Bass-Stimmen. Für den Rhythmus sorgen zwei Trommelregister.
Proben
Die Proben der einzelnen Register finden das ganze Jahr über am Mo u. Di statt. Die Hauptprobe ist immer am Do ab 20:00 Uhr im Rheintorturm zu Konstanz, in den Räumlichkeiten der "Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge" (GKF). Besucher sind hier immer willkommen !